Der Hauptsitz der MTS Maschinentechnik Schrode AG ist und bleibt der Stützpunkt Hayingen unter Führung von Harald König. Aufgrund des konstanten Unternehmenswachstums wird hier kontinuierlich ausgebaut: zuletzt um ein neues Stockwerk auf dem bestehenden Verwaltungsgebäude. Das rund 30.000 qm große Firmengelände mit seinem 7.000 qm großen Demogelände wurde vor ein paar Jahren um einen Neubau für das Wachstum von Produktion und Akademie erweitert. In Hayingen wird das komplette Unternehmens-Portfolio abgebildet: von der Konstruktion und Entwicklung über die Fertigung und Montage bis hin zur Schulung. Ebenfalls vor Ort angesiedelt: der Miet- und Gebrauchtmaschinenpark, das hauseigene Bodenlabor, Werkstatt, Verwaltung, Vertrieb, Support sowie die Schrode GmbH Tief- und Straßenbau, die als Tochterunternehmen von MTS alle neuen Produkte im Real-Einsatz testet. MagicMaps, der jüngste Neuzugang von MTS, wurde samt seinem zehnköpfigem Entwickler-Team in dem neuen Technologiepark zwischen Reutlingen und Tübingen angesiedelt.

Stützpunkt Bünde

Die zahlenmäßig stärkste Manpower entsendet MTS in Richtung Norden: So geht der neue Stützpunkt Bünde unter Leitung von Marco Fecke gleich mit fünf Mann an den Start und wird von hier aus das größte Ballungsgebiet in Deutschland betreuen. Geboten wird in Bünde alles: von Baustellenberatung und Service über Schulungen und Demogelände bis hin zum Mietpark und sogar einem eigenen Bodenlabor. Lediglich die Produktion bleibt Hayingen vorbehalten. Um das große Vertriebsgebiet sinnvoll abzudecken, setzt Marco Fecke von Beginn an auf Kooperation. Im ersten Schritt auf Bildungseinrichtungen wie die Bau ABC Rostrup (Bremen) und die ABZ Oberhausen (Ruhrgebiet), wo er 2018 Schulungen fest installieren und auch Ausbilder schulen möchte. Daneben installiert Fecke spannende Leuchtturmprojekte. „Im Prinzip geht es uns darum, unsere Botschaft im Bewusstsein der Baubranche zu verankern und Themen wie Automatisierung und Digitalisierung flächendeckend zu etablieren“, skizziert der junge Stützpunktleiter seine Marschrichtung.

Stützpunkt Feuchtwangen

In Nordbayern berät Stützpunktleiter Tobias Hesse seine Kunden schon seit sechs Jahren vor Ort – seit Juli 2017 nun auch unter offizieller Stützpunkt-Flagge und mit Unterstützung von vier patenten Kollegen. Geboten wird das komplette Leistungs-Portfolio inklusive aller Schulungen. Zum Programm gehört auch der Sofort-Support vor Ort. „Die Entwicklung in Nordbayern verläuft rasant“, so Stützpunktleiter Tobias Hesse. „Die Vorteile von innovativen Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategien sind im Bewusstsein der hiesigen Bauunternehmer längst verankert und im Rahmen vieler Baumaßnahmen umgesetzt. Zahlreiche Leuchtturmprojekte sichern der Region eine regelrechte Vorreiterstellung im Hinblick auf den Einsatz innovativer Tiefbau-Technologien.“ Ganz vorn im Rennen ist aktuell das Thema Bodenaufbereitung. Dicht gefolgt von der digitalen Baustelle. Schlüssel für den Erfolg ist aus Hesses Sicht die MTS-typische Kombi aus Beratung und Schulung: „Denn Begeisterung ist die nachhaltigste Motivation auf dem Weg zum Erfolg.“

Stützpunkt Bad Liebenwerda

Der neue Stützpunkt im Osten Deutschlands ging am 1. März 2017 unter der Führung von Vinzenz Neumann an den Start. Der erfahrene Bauleiter bildet gemeinsam mit seinem Team Beratungen und Schulungen vor Ort ab, während Hausmessen und Fachtagungen bei Partnern in der Region platziert werden. Auch ein Werkstatt-Service vor Ort ist geplant. Ihren ersten offiziellen Auftritt lieferten die Kollegen Mitte März 2017 mit einer Road-Show in Leipzig. Ende März folgte die Fachtagung „Innovative Tiefbautechnologie“ in Berlin. Knapp zwei Wochen später folgten die ebenfalls mit großem Interesse aufgenommenen BIV-Demotage in Freiberg. Weitere Veranstaltungen sind in Planung. Neumann ist mit der Resonanz der ersten Veranstaltungen zufrieden, „wenn auch der Boden für innovative Tiefbautechnologien noch weiter zu ebnen ist: Denn während vollhydraulische Schnellwechselsysteme andernorts schon zur selbstverständlichen Grundausstattung gehören, gilt es hierzulande oftmals noch, die nötige Grundlage für vollhydraulische Anbaugeräte aufzubauen.“