Warum die Erfassung des Urgeländes für Ihre Mengenermittlung entscheidend ist

Stellen Sie sich einen Teller mit Cornflakes vor: Der Berg Cornflakes, den Sie oberhalb des Tellerrands sehen, ist nur die halbe Wahrheit. Schließlich verbergen sich darunter – je nach Tiefe des Tellers – noch eine Menge mehr Cornflakes.

Klingt logisch. Trotzdem ist diese halbe Wahrheit auf den meisten Baustellen gängige Praxis. Denn hier geht man beispielsweise bei der Aufnahme eines Haufwerks oft mit dem Rover einfach einmal um den Haufen herum und einmal oben drüber – in der festen Überzeugung, das Volumen so per Mausklick mittels DGM berechnen zu können. Der Fehler?! Ganz einfach: Der Blick unter den eigenen Tellerrand wurde vergessen.

Was lernen wir daraus? Nehmen Sie vor Beginn der Bauarbeiten unbedingt großflächig das Urgelände Ihrer Baustellen auf. Denn dieses gilt es später, mit den von Ihnen aufgenommenen Volumina zu verrechnen. Nur so können Sie Ungenauigkeiten ausschließen, die sich bei einem unebenen Urgelände ansonsten zwangsweise ergeben.  Das gilt für Haufwerke übrigens genauso wie für Baugruben.


So können Sie im MTS-GEO schnell und einfach schiefe Ebenen erzeugen

Unser GEO rüstet auf: Ab sofort können Sie via Punktaufnahme auch schiefe Ebenen in Sekunden erzeugen. So kann beispielsweise bei der Erstellung einer geneigten Hoffläche oder Auffahrt auch ohne DGM-Aufnahme direkt gearbeitet werden.

Das Handling ist denkbar einfach: Alternativ können Sie die Ebene mittels Aufnahme von zwei Punkten und Eingabe der gewünschten Neigungswerte von Quer- und Längsachse im Raum platzieren oder über die Aufnahme von drei Punkten, aus denen das GEO dann automatisch die Neigung der Achsen berechnet und so die Ebene erzeugt. Damit ist der Höhenbezug automatisch für alle Positionen definiert – und damit der vorzunehmende Auf- und Abtrag an jeder Stelle ersichtlich.