Boden als Baustoff

Bodenaufbereitung statt Bodenaustausch

Gut 900 cbm Sand Austauschmaterial sparte sich das Rienecker Bauunternehmen Brand Bau GmbH bei seiner jüngsten Kanalbaustelle durch den Einsatz eines Schaufelseparators der Firma MTS. „Gewaltig“ findet Geschäftsführer Frank Maiberger nicht nur die Kostenersparnis, sondern auch den enormen Zeitvorteil.

„Ursprünglich waren drei Monate Bauzeit für den Anschluss des Stadtteils Gambach an die Kläranlage der Stadt Karlstadt veranschlagt“, erzählt Frank Maiberger. „Gebraucht haben wir – dank Sieblöffel und Traumwetter - gerade einmal 2 Monate.“ Um die 1400 m lange Abwasserdruck- und Trinkleitungen zu verlegen, musste Maiberger mit seinem Bautrupp einen 120 cm breiten Stufengraben auf eine Tiefe von 200 bzw. 250 cm aufheben. Kostenpunkt: etwa 250.000 Euro.
Die Brand Bau GmbH sparte sich rund 900 cbm Austauschmaterial „Den anstehenden sandig-lehmigen Boden konnten wir mit einer Seperatorschaufel (DN 3-12 0/15 siebkörnig) der Firma MTS schnell und einfach sieben und wieder direkt ins Sandbett einbauen“, erinnert sich der Rienecker Bauunternehmer. „Den rückverfüllten Graben haben wir danach zeitsparend mit einem MTS-Anbauverdichter (V8) verdichtet. Der mit Oilquick-Schnellwechsler ausgestattete Doosan-Bagger erlaubte dabei den sekundenschnellen Wechseln von Verdichterplatte und Schaufel.
Bisher hat Maiberger Aufgaben wie diese auf konventionellem Wege gelöst, den Aushub durch gekauften Sand und Austauschmaterial ersetzt und mit Rüttelplatte und Schaffußwalze verdichtet. „Bei Böden wie denen im Mainvorland ist dieser Aufwand aber völlig überflüssig“, weiß Maiberger heute und will darum auch künftig den vorhandenen Boden als Baustoff nutzen. So plant er bereits die Anschaffung eines weiteren mit OilQuick und MTS-Anbauverdichter ausgestatteten Mobilbaggers, damit auch seine anderen Kolonnen effizienter und kostensparender arbeiten können.