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MTS-Verdichter punktet auch in „Schräglage“

Wo schräge Aufschüttungen herkömmliche Verdichtungstechnik an ihre Grenzen treibt, errreicht der MTS-Anbauverdichter bei Böschungen und Keilen mit beliebig steilen Winkeln die optimale Verdichtungsleistung. Bauleiter Heßmann vom Allgäuer Bauunternehmen Geiger weiß diesen Vorteil zu schätzen und nutzt das innovative Anbaugerät darum vorzugsweise zur Optimierung von Baustellenabläufen in „Schräglage“. Dazu zählt er neben Böschungen und Kieskeilen auch alpine Hanglagen, die ohne Anbauverdichter in der Regel sehr schwierig zu verdichten sind.

Böschungen sauber modulieren
Als typisches Einsatzbeispiel für den Einsatz des MTS-Verdichters bringt er die aktuelle Verbreiterung der Kronenbreite eines Hochwasserschutzdamms (Burgberg im Oberallgäu). Um die Krone von 2,8 auf 4 m zu verbreitern, wird die Dammverbreiterung treppenförmig an den bestehenden Damm angebaut. Würde er hier mit einem Walzenzug arbeiten, müsste er den Damm mit einer Überschüttung von 1 Meter herstellen, damit die Verdichtung der Schüttung bis zur Böschungskante ausreichend erfolgen kann. Diese Überschüttung wäre nach dem Verdichten wieder zu entfernen. Da Heßmann die Verdichtung der Böschungsfläche mit dem MTS-Anbauverdichter angehen kann, entfällt die Ausführung der Überschüttung, was eine große Zeitersparnis und einen wirtschaftlichen Vorteil für das Bauunternehmen bedeutet.

Kieskeile einfach verdichten
MTS-Anbauverdichter im Einsatz beim Ausbau der Kreisstraße Fischen-Thalholz Eine ähnliche Herausforderung stellt sich beim Ausbau der Kreisstraße Fischen – Thalholz Hier wird die Straße in Teilbereichen seitlich verlegt Und parallel zur Straße ein Geh- und Radweg mit Neuverlegung einer Wasserleitung gebaut. Am Gehwegrand ist eine bis zu 4 Meter tiefe Rigole zur Versickerung des Regenwasser herzustellen Und die Oberfläche der Kiesrigole keilförmig an den Gehweg anzugleichen. Der so beim Aufschütten der Rigole entstandene Kieskeil hätte sich mit einer herkömmlichen Rüttelplatte nicht verdichten lassen, während die schräge Verdichtungsfläche für den MTS-Anbauverdichter kein Problem darstellt“, erklärt Heßmann“. Darüber hinaus nutzte er das wendige Anbaugerät auch zum Verdichten der Grabensohle und der Grabenverfüllung.

Besser, schneller und sicherer
Unterm Strich spart ihn der Einsatz des MTS-Anbauverdichters einen Mitarbeiter: „In Zeiten, in denen Baustellenpersonal nur begrenzt zur Verfügung steht, sollte man Facharbeiter nicht mit Tätigkeiten beschäftigen, die der Bagger mitmachen und in kürzerer Zeit ausführen kann. Die Auslastung des Baggers wird dadurch verbessert und die Gefährdung des Personals im Graben entfällt“, meint der Sonthofer Bauleiter. Und neben den personellen Vorteilen lobt er die Optimierung der Arbeitsabläufe: „Wir arbeiten schneller, besser und sicherer. Das gilt insbesondere bei dem für uns üblichen Einsatzgelände: alpine Hanglagen, steile Böschungen und tiefe Einschnitte in schwierigem Gelände. Wo einst gefährliche Manöver mit der Rüttelplatte keine optimalen Ergebnisse erzielten, bringen unsere Leute heute dank Einsatz innovativer Tiefbautechnologie mehr und bessere Leistung mit deutlich weniger Zeitaufwand.