MTS-Spundwandramme funktioniert Bagger zur Ziehramme um

Ein MTS-Wechseladapterverdichter verwandelt jeden Bagger in einen echten Alleskönner. Das Bauunternehmen Karl Gemünden profitiert bereits von der Zeit- und Kostenersparnis. Ende Februar auf einer Baustelle in Mainz.

Besondere Herausforderungen
Wenn Baggerführer Jörg Malchus vom Ingelheimer Bauunternehmen Karl Gemünden über die Möglichkeiten beim Einsatz der MTS Universalverdichter spricht, dann kommt er fast ins Schwärmen. „Ob nass oder nicht nass ob Felsbruch oder Mischboden – man kann wunderbar verdichten“, berichtet er von seinen aktuellen Erfahrungen auf einer Baustelle in der Mainzer Watfordstraße. Vor Ort gab es folgende Arbeiten durchzuführen: Die Zufahrt für einen Neubau liegt 2-3 Meter tiefer als das Nachbargrundstück. Deshalb musste eine saubere Randbefestigung mit Baustahlmatten und Spritzbeton erstellt werden. Bisher wäre zu diesem Zweck ein ein Meter breiter Arbeitsraum auf dem Nachbargrundstück zum einschalen einer Stützmauer nötig gewesen. Bei herkömmlicher Arbeitsweise hätte das Unterfangen gut und gerne zwei Wochen Arbeitszeit in Anspruch genommen. Aus gutem Grund setzte das Bauunternehmen deshalb nicht zum ersten Mal auf die innovativen Anbaugeräte von MTS. Sie verwandeln jeden Bagger, dank vollhydraulischem Likufix Schnellwechselsystem, in Sekundenschnelle in ein effektives Universalwerkzeug.

Einrütteln in 2 - 3 m Tiefe - schnell und reibungslos
In Mainz zum Einsatz kam mit der MTS V10 X 3 Anbauverdichter, das stärkste Pferd aus dem Stall der Hayinger Innovationsschmiede MTS. In Kombination mit der Spundwandklemme MTS SK 50 konnte Jörg Malchus an weniger als einem Tag die 25 verzinkten Doppel-T-Stahlträger für die Stützmauer in Position bringen. Das Einrütteln in 2 – 3 m Tiefe verlief schnell und reibungslos. Ein zusätzlicher Aushub und schwierige Arbeiten im Graben mit entsprechender Abgasbelastung entfielen. Das anschließende Verdichten des, wegen Regens aufgeweichten Untergrundes (Bodenklasse 4 bis 6), so die Einschätzung des Baumaschinenführers, wäre mit einer herkömmlichen Rüttelplatte nicht möglich gewesen, zumal eine Neigung von 30 Grad auf dem Gelände eine zusätzliche Herausforderung darstellte.

Rund 50 Prozent Zeitersparnis
An weniger als einem Tag waren die 26 Stahlträger in Position eingerüttelt. Zwischen die Stahlträger wurden Baustahlmatten eingestellt, dann mit Spritz-beton ausgefüllt. Die gesamten Arbeiten inklusive auftragen des Spritzbetons war in drei Tagen erledigt. „Wir haben einen Mann eingespart und Minimum 50 Prozent Zeit“, sagt Malchus. Klar, dass auf der nächsten Baustelle des Bauunternehmens Karl Gemünden in Leinfelden-Echterdingen erneut der Wechseladapterverdichter von MTS zum Einsatz kam. Jörg Malchus, schätzt alleine die erzielte Kosteneinsparung bei der Baustelle in Mainz auf circa 20.000 Euro, gegen über dem abstützen des Nachbargrundstückes, Ausschachtung, Arbeitsraum sichern, Einschalen herkömmlich betonieren, und wieder ausschalen der fertigen Stützwand, verfüllen und verdichten des Arbeitsraumes.