Zwei 3D-Baggersteuerungen im Direktvergleich

„Die beste Werbung für einen mittelständisches Unternehmen wie unseres ist, wenn wir Aufträge nicht nur ordentlich und günstig, sondern auch in Bestzeit abwickeln können“, meint Bernd Gäckle, Geschäftsführer der Lupold Straßen- und Tiefbau GmbH und verweist stolz auf sein jüngstes Baustellen-Vorzeigebeispiel an der Autobahnanschlussstelle 32 - Sulz am Neckar (A 81): Hier hatten zwei seiner Bautrupps in gerade einmal 5 Wochen Zeit einen Kreisverkehr ohne Vollsperrung in eine bestehende Straßenkreuzung gebaut. Sogar das zuständige Ingenieurbüro war beeindruckt „Ohne die 3D-Baggersteuerung von MTS hätten wir diese Herausforderung so nie hätten meistern können. Sie erlaubte es uns, den neuen Kreisel – entsprechend der Verkehrssituation – an jeder beliebigen Stelle anzuformen“. Da sich das MTS-NAVI im Direkt-vergleich mit Mitbewerbern so gut geschlagen hat, setzt Gäckle auch bei der Anschlussbaustelle auf MTS: Dort geht es um die weitere Erschließung des interkommunalen Gewerbegebiets „InPark A81“, das mit einer Bausumme von 3 Mio Euro dotiert ist.

Ehrgeiziger Zeitplan
„Der Zeitplan bleibt sportlich“, so Gäckle: Seine Bautrupps müssen bis zum Juli diesen Jahres einen weiteren Kreisel erstellen, der den Verkehr im Gewerbe-gebiet verteilt. Dazu kommen 2,5 km Kanäle (ein Kanal von außerhalb als Vorflut für das Schmutzwasser), zwei große Rückhaltebecken und ein weit verzweigtes Straßensystem sowie ca. 2 Km Wasserleitung, 1 Km Gasleitung und, um das nicht zu vergessen, die umfangreiche Verkabelung. Den Hauptvorteil sieht Gäckle beim Kanalisieren. „Wir können mit dem MTS-NAVI beispielsweise gegenläufige Kanäle parallel verlegen, ohne dass wir einen Laser brauchen. Früher hätten wir erst den einen Kanal legen müssen und im zweiten Zug oder mit einer nachfolgenden Maschine dann mit Zwischenplanum das zweite System. Heute können wir das wunderbar mit einer Maschine und in einem Arbeitsgang lösen.“

Rund 10 Prozent Ersparnis durch Automatisierung
Zum Aufbereiten der schwierigen Böden nutzen die Lupold-Truppen weitere Geräte vom Hayinger Automatisierungsspezialisten: So sind vor allem Schaufelseparatoren, e.p.m-Bindemittelstreuer und MTS-Anbauverdichter im Dauereinsatz. Alles in allem beziffert der Geschäftsführer die „gefühlte Ersparnis“ auf dieser konkreten Baustelle auf gut zehn Prozent. „Gerade wenn den Vortriebsbagger ein geschickter Maschinist führt, sparen wir uns einen Mann, den wir dafür an anderer Stelle effektiver einsetzen können.“ Entsprechend ist Gäckle überzeugt, auch den zweiten Bauabschnitt in der vorgegebenen Zeit abwickeln zu können.

Zwei Systeme im Direktvergleich
Auf die Frage, wie er zum MTS-NAVI gekommen sei, meint Gäckle: „Ehrlich gesagt hatten wir MTS zum Zeitpunkt unserer ersten Kaufentscheidung noch nicht zugetraut, dass das MTS-NAVI mit den 3D-Baggersteuerungen der großen Mitbewerber mithalten kann und uns deshalb für ein anderes System entschieden. Als es dann Ende letzten Jahres um die die Anschaffung eines zweiten Systems ging, nutzten wir unsere aktuelle Baustelle für einen Direktvergleich beider Systeme, indem wir die zweite Kolonne mietweise mit dem MTS-NAVI ausstatteten. Und ich muss feststellen, dass MTS gewaltig aufgeholt hat und in mancherlei Hinsicht sogar die Nase vorne hat – beispielsweise was die Schnelligkeit des Rechners (die Abbildung auf dem Display funktioniert praktisch in Echtzeit) und die Größe des ToughPads angeht. Am meisten überzeugt hat uns aber der Support und die Nähe zum Hersteller: Das junge MTS-Team hat bei uns mit extrem kurzen Reaktionszeiten und kompetenter Beratung gepunktet. Selbst am Samstag können wir bei Fragen darauf zählen, dass einer der Supporter sich per Fernwartung auf unser Display beamt und unseren Maschinisten unter die Arme greift. Das gilt auch für unseren Vermesser, dem das Team bei der Datenaufbereitung mit Rat und Tat zur Seite stand.

Immer einen Schritt voraus 
Von sich aus schlägt Gäckle abschließend einen noch weiteren Bogen zu seinen ersten Schritten in Richtung Automatisierung. „Wir waren einer der ersten in Sachen OilQuick-Ausstattung. Als Herr Schrode dann mit seinen ersten Ideen zur Bodenverdichtung und Bodenaufbereitung kam, haben wir diese anfangs noch belächelt. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass alles genauso gekommen ist, wie er gesagt hat und heute bei uns kein Bagger mehr ohne Anbauverdichter vom Hof geht. Rainer Schrode hat es wirklich hinbekommen, sich in seinem Weg nicht beirren zu lassen. Sein heutiger Erfolg zollt sicher auch aus dem Respekt, den er sich auf diesem Weg in der Branche verschafft hat.“