Wie man Plan und Realität erfolgreich zusammenbringt MTS-Rover und MTS-Tiltrotator im Einsatz bei der Landschaftsmodellierung

Vermessungsaffin war Bauleiter Yannick Lindemann schon immer gewesen. Um sich und die technischen Möglichkeiten zu testen, nutzte er die besonderen Herausforderungen seiner jüngsten Baustelle: Hier galt es die 6.500 qm große Geländeoberfläche für ein geplantes Streichetierzoo-Gelände mittels Einsatz von MTS-Rover und MTS-Tiltrotator abzustecken und umzusetzen. Den erreichten Zeitvorteil für Arbeitsvorbereitung und Bauausführung schätzt er auf über 30 Prozent.

„Die Baustelle war für uns der perfekte Einstiegspunkt in das Thema Digitalisierung“, berichtet Lindemann. „Denn bei einer Fläche von 6.500 qm wäre die Absteckung mit Maßband und Meterstab ein echtes Kreuz gewesen. Allein schon wegen der Wegeführung.“ So ließ er sich vom Architekten den digitalen Plan als DFX-Datei zuschicken, um diesen mit Unterstützung des MTS-Supports zu georeferenzieren. Die Grundlagen dazu erhielt er vom Vermessungsamt und die Vor-Ort-Einweisung in die Handhabung des MTS-Rovers von MTS-Berater Werner Beerwart.

„Unterm Strich habe ich die Arbeitsvorbereitung für die 6 Wochen Bauzeit in nicht einmal 2 Tagen abschließen können, während ich ansonsten ständig auf die Baustelle gerannt wäre, um nach irgendwelchen Punkten zu suchen“, so Lindemann. Denn es galt immerhin 1.500 cm Erdmaterial in Form zu bringen und 160 m Leitungsgräben korrekt zu positionieren. Auch sein Architekt war begeistert, weil er sich um nichts Weiteres mehr kümmern musste.

„Letztlich hat der Rover uns aber auch über den weiteren Bauprozess hinweg super unterstützt – von der Bauausführung über die Abrechnung bis hin zur Übergabe der GIS-Daten an den Auftraggeber. Denn für den haben wir baubegleitend die komplette Hügellandschaft samt Wegeführung und Versorgungsleitungen digital aufgenommen, um ihm abschließend das gesamte Bauwerk als komplettes 3D-Modell für die weitere Bewirtschaftung zur Verfügung zu stellen.“

Das grundlegende Know-how für den Umgang mit Technik und Plänen hatte Lindemann bei einer dreitägigen Seminarreihe der MTS-Akademie  erworben und im Zuge seiner Pilot-Baustelle ausgebaut: „Die enge Zusammenarbeit mit dem MTS-Team war dabei grundlegend und verlief super. Mittlerweile können wir Daten aus einem DXF-Plan eigenständig aufbereiten und wissen, wie man auch ansonsten Plan und Realität erfolgreich zusammenbringt.

Für die aufwändige Modellierung der Geländeoberfläche nutzte Massimo Lindemann den MTS-Tiltrotator, „Auch der funktionierte super, weil wir damit in verschiedenen Ebenen modellieren und den Löffel um 360 Grad drehen und schenken konnten sowie jederzeit wechseln können.