MTS-Rover im Praxistest: Maximale Flexibilität im Einsatz

Wie flexibel und zielführend sich der MTS-Rover im Erdbau einsetzen lässt, testete Grünlandprofi Andreas Imlauer auf seinen jüngsten Baustellen. Angefangen bei der Aufnahme von Entwässerungsleitungen und Rekultivierungs-Flächen über das Lokalisieren einer 3D-Planung bis hin zur Markierung von Hindernissen für das Lenksystem seiner Schlepper ist der findige Kleinunternehmer mit seinem neuen Helfer durchweg zufrieden. Neben den konkreten
Einsatzvorteilen seien für ihn aber auch die Vorteile im Hinblick auf das Stemmen des Fachkräftemangels ausschlaggebend gewesen.

Imlauers Pilot-Projekt war eine Baugrube für einen Neubau auf dem eigenen Grundstück. Er bat seinen Planer um Zusendung der DXF-Datei vom Grundriss des Gebäudes. Um Wasserleitungen und Stromversorgung vorm Gebäude nicht vorab verlegen zu müssen, verschob er die Planung in seinem MTS-CAD um 2 m zur Seite, erstellte daraus mittels MTS-GEO ein digitales Baugrubenmodell, anhand dessen er die Aushubarbeiten ohne zusätzlichen Aufwand und Wartezeit für Absteckung und Vermesser ausführen konnte. „Die Unabhängigkeit macht mich bei meiner Arbeit einfach sehr flexibel, zumal die Bedienung des Rovers denkbar intuitiv ist. So konnte ich damit ohne Einweisung recht schnell arbeiten – frei nach dem Prinzip Learning by Doing.“

„Regelrecht verblüfft war Imlauer im Hinblick auf die Präzision des Rovers, die sich an anderer Stelle durch Zufall unter Beweis stellte: „Bei den Maurerarbeiten baten mich die Handwerker zwei Höhen wegen einer Unsicherheit zu kontrollieren. Anfangs dachte ich, der Grund wäre eine Ungenauigkeit des Rovers aufgrund der schlechten Witterung. Doch nach einer Nachkontrolle mittels Laser stellte ich beeindruckt fest, dass nicht der Rover sich vertan hatte, sondern die Maurer.“

Weitere Testbaustellen ergaben sich durch die hierzulande historisch bedingte Entwässerung von Grünland: „Wenn überhaupt, sind die Entwässerungsleitungen jedoch nur auf Papierplänen festgehalten, die sich in der Regel aber schwer bis gar nicht mehr auffinden lassen. So weiß heute in der Regel keiner mehr, wo die Leitungen auf den längst trocken gelegten Flächen liegen. „Wenn ich bei meinen Erdbauarbeiten Leitungen finde, kann ich diese aber mittels Rover aufnehmen und meinen Kunden als Grundlage für künftige Baumaßnahmen auf den Weg geben“, erklärt Imlauer.

Ein anderes großes Thema für ihn sind Flächenbegehungen für Rekultivierungsarbeiten. Denn hier wird nach Quadratmetern und Ecken abgerechnet. „Mit dem MTS-Rover kann ich dabei die exakten Flächen aufnehmen. Das dient mir zum einen als exakte Vorlage für die Kalkulation und dem Kunden als saubere und nachvollziehbare Dokumentation.

Der ambitionierte Erdbauer hat schon viele weitere Ideen für Einsatzmöglichkeiten. Zum Beispiel möchte er künftig zu bearbeitende Flächen mit dem Rover abgehen, um Hindernisse markieren und die zugehörigen Daten auf das Lenksystem seines Schleppers überspielen zu können. „Der Aufwand für das Abgehen rechnet sich sehr schnell, wenn man die Vermeidung von Maschinenschäden gegenrechnet.“

Doch nicht nur die Einsatzvorteile überzeugen Imlauer: „Denn genauso wichtig sind angesichts des zunehmendem Fachkräftemangels Ideen, mittels derer man auf der einen Seite Leute einsparen, auf der anderen aber auch finden und an sein Unternehmen binden kann. Ich bin überzeugt, dass Technologien wie der MTS-Rover dabei ein wichtiger Schlüssel sein können.“

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