Neue Wege in der Weiterbildung: MTS-Impulstage starten mit neuem Veranstaltungsdesign

„Veränderung“ war nicht nur das Thema der ersten Impulstag-Reihe, sondern auch dessen Motto: Denn das neue Veranstaltungsformat „ Impulstag“ reformierte herkömmliche Fachtagungs-Idee grundlegend.  Mit Erfolg, wie man den Reaktionen der Teilnehmer entnehmen konnte. Denn diese verließen die Veranstaltung nicht mehr nur mit einem Sack voll fundierter Informationen, sondern vor allem mit eigenen Lösungen, einer klaren Idee und einer großen Portion Motivation, diese umzusetzen.

Ideengeber Tobias Hesse erklärt die Grundgedanken der Umstellung: „Zum einen haben wir die Themen der Fachtagungen auf insgesamt 4 Impulstage mit verschiedenen Schwerpunkten aufgeteilt. Damit haben wir für jedes einzelne Thema viermal so viel Zeit: Zeit, um in die Tiefe zu kommen und dabei Raum für die vielen konkreten  Fragen zu lassen, die unsere Teilnehmer in ihrem  Alltag beschäftigen. Auch vom Veranstaltungsdesgin her haben wir umgedacht und den  ganztägigen Input einen halben Tag reduziert – zugunsten einer moderierten Kleingruppenarbeit am Nachmittag.“

Eigene Gedanken und Lösungen

Das neue Format kam an: Die Teilnehmer diskutierten in rotierenden Kleingruppen angeregt und in fühlbar lebendiger Atmosphäre über eigene Fragen und Antworten. Sie erkannten schnell die Möglichkeit, im Rahmen dieses Settings Dinge mitnehmen zu können, die ihnen so niemand auf den Weg hätten geben können. Denn dies war kein üblicher Input mehr, sondern etwas viel interessanteres: eigene Gedanken und eigene Lösungen.

Auch die einseitige Kommunikation klassischer Fachvorträge wurde durch in Dialogform vorgetragene Impuls-Referate aufgelockert. So interviewten Hesse und seine Kollegen die geladenen Referenten zu ihren jeweiligen Praxis-Inhalten und führten dabei unmerklich in die offene Runde mit den Teilnehmern über, der dann die Aufteilung in Arbeitsgruppen folgte.

Resümee

Rund 150 Teilnehmer haben bis dato das Programm der MTS-Impusltage durchlaufen. Wärend die Veranstalter im Westen der Republik mit dem Programm offene Tüen einrannte, stieß man im Osten auf große Zurückhaltung: „Nettes Sache, aber nicht unser Weg“. „Wie auch?“ meint Tobias Hesse: „Die Voraussetzungen sind hier noch völlig andere und entsprechend anders sind die Investitionsstrategien.“

Besonders spannend fand er, was sich in den Köpfen der Teilnehmer bewegte: Auftraggeber, die zum ersten Mal in ganzer Tragweite erfassten, mit welch unzureichenden Planvorlagen Bauunternehmer ins Rennen gehen müssen, Planer, die offenbarten, wie wenig eine sorgfältige Planung honoriert wird und Unternehmer, die anhand von Best-Pracixe-Beispielen erfuhren, welche enorme Bedeutung der Mitarbeiterführung von Veränderungsprozessen zukommt.

Wie geht es weiter?!

Aufgrund der positiven Resonanz bauen wir das Programm weiter aus und starten Richtung Herbst mit den nächsten Terminen und Themenschwerpunkten ("Change-Management", "Erfolgsfaktpor Bodenmanagement" und "Prozessoptimierte Bodenverdichtung").

EIne Übersicht über das Gesamtprogramm der MTS-Impulstage finden Sie unter
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