Saubere Bilanz

Bodenaufbereitung im Hochbau

In Sachen Qualität lässt sich Hochbauer Reiner Schädler aus dem schwäbischen Lichtenstein auch bei Erdbauarbeiten nichts vormachen. Für ihn fängt Qualität mit einer einwandfreien Bodenfestigkeit an und hört bei einer sauberen Umweltbilanz auf. Darum setzt er seit 2 Jahren auf das von MTS patentierte e.p.m-Bodenaufberei-tungssystem. Dass er mit dieser Entscheidung auch kostentechnisch einen Volltreffer landet, erklärt er am Beispiel einer Baustelle im schwäbischen Sonnenbühl.

Hier ging es um den Neubau einer zweigeschössigen Fertigungshalle mit Bürogebäude in leichter Hanglage. „Bei meinem Nebenangebot habe ich mir dank e.p.m-Bodenaufbereitung immerhin 14.000 to Siebschutt sparen und trotzdem die geforderten 100 Prozent Proktordichte zusagen können“, rechnet Schädler vor. Qualitäts-Anforderungen nimmt der schwäbische Unternehmer schon von Berufs wegen immer sehr genau, schließlich ist er auch als Gutachter für Maurer- und Betonarbeiten unterwegs. „Ich kann nicht auf anderen Baustellen Dinge bemängeln, die ich auf meinen eigenen durchgehen lasse.“

Boden als Baustoff
Abgesehen davon findet Schädler, dass Boden ein immer wertvoller werdender Baustoff und nicht einfach Aushubmaterial ist. „Das gilt für mein Unternehmen vielleicht noch mehr als für jedes andere“, erklärt Schädler. „Wegen unseres Gewerbe- und Wohnbaus haben wir immer mehrere Bauvorhaben parallel zueinander laufen. Da bietet es sich gleich in doppelter Hinsicht an, anstehenden Boden zu verbessern und wieder einzubauen: nicht nur direkt vor Ort, sondern wenn es sich ergibt, auch auf einer anderen Baustelle, wo Verfüllmaterial fehlt. Was er dabei an Material-, Transport- und Deponiekosten spart, lässt sich kaum ermessen.

Da er von der Produktphilosophie der MTS-Produktpalette überzeugt ist, hat der Lichtensteiner Unternehmer nebst Bindemittelstreuer auch regelmäßig Anbauverdichter im Einsatz. „Oft ist die Arbeit mit dem Bagger die einzige Möglichkeit. Beispielsweise als wir beim jüngsten Neubau Stützen mit angeformten Fundamenten und Fertigteil-Frostschürzen einsetzen und diese beidseitig anfüllen und verdichten mussten. Auch bei Ecken, in die man mit dem Walzenzug schlecht oder gar nicht hinkommt, und bei den für den Wohnungsbau typischen Arbeitsräumen greift das Prinzip Anbauverdichter und spart einem Zeit, Geld und Schäden.

Die Arbeit seiner Bautrupps kontrolliert Schädler laufend über dynamische Plattendruckversuche und ist mit dem Ergebnis durchweg zufrieden. So hat Schädler auf fast allen Baustellen nebst e.p.m-System einen Universal- und Standardverdichter im Einsatz. Seit diesem Jahr wurde darüber hinaus noch ein Wechseladapter-Verdichter mit 200 cm breiter Grundplatte angeschafft, um auch großflächig verdichten zu können.