Stark im Straßenbau (mit Video)

MTS-Verdichter punktet bei besonderen Herausforderungen im Straßenbau

Wenn die Verdichtung von Böschungen und Hinterfüllungen besondere Anforderungen an seine Geräteführer stellen, weiß Michael Taglieber den Einsatz eines MTS-Anbauverdichter doppelt zu schätzen. Der erfahrene Polier des Fremdinger Tief- und Straßenbauers Thannhauser + Ulbricht Arnsbach ist beim dreistreifigem Ausbau der B2 zwischen den Anschlussstellen Pleinfeld Süd und Nord für die Erd- und Oberbauarbeiten verantwortlich und kann sich eine Arbeit ohne V8 nicht mehr vorstellen. „Seit Anschaffung des Anbaugeräts arbeiten wir nicht nur besser, schneller, günstiger und sicherer, sondern können damit auch schwer zugänglichen Nischen problemlos verdichten, wie sie das Verdichten von Hinterfüllungen von Brückenwiederlagen mit sich bringen.“ So beispielsweise beim aktuellen Bauvorhaben, wo er das wendige Anbaugerät auch beim profilgerechten Anlegen von Böschungsprofilen nicht mehr missen will.

Auf einer Länge von ca. 2 km muss Taglieber die bestehende Fahrbahn von zwei auf drei Fahrbahnstreifen erweitern und eine Lärmschutzwand auf der Arbach Brücke erneuern. Sein besonderes Augenmerk gilt wie immer den kritischen Bereichen, wie die Hinterfüllungen von Wiederlagern, wo die Gefahr von Setzungen besonders groß ist. Mit dem MTS-Anbaugerät können wir auch an diese Bereiche einwandfrei verdichten und Schäden vorbeugen. Zur Absicherung lässt er seine Leute bei den Verdichtungsarbeiten alle 50 bis 60 cm Verdichtungsnachweise über dynamische Lastplattenversuche führen. titel02 Bauleiter Michael Taglieber begeistern vor allem die Vorteile beim Verdichten von Hinterfüllungen an Wiederlagen Ähnlich begeistert ist er von den Möglichkeiten, die der Anbauverdichter beim Anlegen der Böschungen erlaubt. Früher mussten wir den Damm 1 m breiter aufschütten, um dann von außen wieder das schwer verdichtbare Material abzutragen. „Mit dem Anbauverdichter können wir das Profil jetzt gleich genau schütten und mit der Platte sauber die Oberfläche modellieren und verdichten. Unterm Strich sorgt das auch an den Böschungen für eine maximale Verdichtungsqualität“. Überhaupt erhöhe der MTS-Verdichter die Tagesleistung erheblich, so beispielsweise beim Einbau der Frostschutzschicht: „Bis zu dreimal höhere Schüttlagen können meine Leute verdichten. Sie brauchen dafür nicht mehr in den Graben und haben nicht mehr das Problem, dass die Rüttelplatte beim Einbau auf die Seite kippt, weil der Boden außen lockerer ist“. Und wo heute das Verdichten enger Nischen am Brückenflügel ein Kinderspiel für routinierte Baggerfahrer ist, mussten sie früher das grobe Auffüllmaterial zum Teil einfach mit dem Baggerlöffel festdrücken.

So punktet für Taglieber der V8 auf ganzer Linie. Um den Verdichter und andere Anbaugeräte künftig noch besser positionieren und mehr Tagesleistung bringen zu können, wünscht er sich perspektisch noch einen Rototilt als Sandwich-Lösung, eine größere Grundplatte und eine 3D-Steuerung. „Die letztendliche Kosten-Nutzen-Abwägung abzuwägen, ist aber eine betriebswirtschaftliche Frage und damit natürlich Sache meines Chefs“, zwinkert Taglieber abschließend.