Teleskopierbarer Universalverdichter

Punktet wo es eng wird

Wo enge und hohe Arbeitsräume das handgeführte Verdichten von Seitenverfüllungen schwer und gefährlich werden lassen, bietet der stufenlos teleskopierbare Universalverdichter von MTS eine ebenso effiziente wie wendige Alternative. Sein exzentrischer Aufbau erlaubt den problemlosen Einsatz im Verbau oder bei Schächten und garantiert ein sauberes und abgasfreies Arbeiten. „Im Vergleich zur konventionellen Verdichtung kamen wir mit dem robusten Anbaugerät rund dreimal so schnell voran“, resümiert Thomas Schweiger-Beck, Bauleiter des Mallersdorfer Bauunternehmens Fahrner den Zeitvorteil seiner jüngsten Kanalbaustelle in Altdorf bei Landshut. „Überdies verhindert der teleskopierbare Rohrverdichter die enorme Abgasbelastung, der Arbeiter im Graben bei der handgeführten Verdichtung ausgesetzt sind“.

Gehört dank UT der Vergangenheit an: mühsames und riskantes Verdichten per Hand Eine rund 140 m lange und parallel zum bestehenden Mischsystem gebaute Stauraumstrecke soll das Kanalnetz vor Ort entlasten. Um Beeinträchtigungen weitestgehend zu vermeiden, galt es für Schweiger-Beck, das Bauwerk in sechs Wochen fertigzustellen und den Umschluss in zwei Tagen durchzuführen. Zu diesem Zweck arbeitete sich sein Bautrupp in Takten von 25 m vor und verlegte die Stahlbetonrohre DN 1800 in einer Tiefe von 5,5 bis 6,5 m „just in time“. Der Gleitschienenverbau wurde linear abgeteuft. „Direkt im Anschluss haben wir die massiven Rohre parallel zum laufenden Verkehr mit dem Autokran eingehoben, den Grabenbereich aufgefüllt und mit dem UT 8-2 aufgebaut“, berichtet der Bauleiter. „Der exzentrische Aufbau vom UT erlaubte den problemlosen Einsatz in der gegebenen Tiefe und garantierte uns ein sicheres und abgasfreies Arbeiten. So konnten wir auf dieser Baustelle die engräumigen Verdichtungsarbeiten auch in der gegebenen Tiefe von 5,5 bis 6,5 m deutlich schneller und sicherer abwickeln als bisher.“