MTS-iCANnect – Weltweit einzigartiger Kombistecker

Ein revolutionärer Coup ist MTS mit der Konstruktion einer weltweit einzigartigen Steckverbindung gelungen: Das neue Bauteil umgeht den mittlerweile viel zu engen Flaschenhals der Automatisierung, deren Fortschreiten bislang durch den Konflikt zwischen Dimensionierung und Störanfälligkeit limitiert wurde. Der Clou: Der neue Kombistecker kombiniert die induktive mit der kontaktbehafteten Leistungsübertragung und damit auch die Vorteile von beiden Systemen: Die Unabhängigkeit von Umgebungsbedingungen und die kompakte Dimensionierung.

Die elektrischen Steckverbindungen am Schnellwechsler sind der Flaschenhals der Automation im Tiefbau: Auf der einen Seite limitiert durch willkürlich belegte Stecker, auf der anderen Seite durch die Anfälligkeit gegen Schmutz, Öl und Feuchtigkeit. Die weltweit einzige (zum Patent angemeldete) Steckverbindung, die per CAN-Bus einen induktiven Datenfluss mit einer kontaktbehafteten Leistungsübertragung kombiniert. Die Bauteile sind störunanfällig gegenüber Umgebungseinflüssen und trotzdem kompakt dimensioniert.

Die Übertragung von Daten erhält mit fortschreitender Digitalisierung eine zunehmende Bedeutung. Das gilt auch für den Maschinen- und Tiefbau. Hier lassen Feuchtigkeit, Schmutz, Öl und Verschleiß die Datenübertragung jedoch oft zu einem kritischen Thema werden. Das gilt insbesondere für Steckverbindungen, die wegen der geringen Ströme und Spannungen in Kombination mit den hohen Übertragungsraten besonders störanfällig sind. Besonders schwierig ist vor diesem Hintergrund die automatische Kopplung von Steckverbindern, da unter schwierigen Umgebungsbedingungen eine automatische Reinigung und/oder Dehydrierung schwierig bis unmöglich ist.

Aus diesem Grund sind induktive Datenübertragungen mittlerweile eine Standardlösung bei schwierigen Umgebungsbedingungen. Da sie absolut kontaktfrei über eine Strecke von einigen Millimeter arbeiten, lassen sie sich problemlos wasser- und staubdicht herstellen und sowohl als Steckerersatz oder zur Steuerung von Maschinen einsetzen. Selbst die induktiven Übertragung einer größeren Energie ist mittlerweile Stand der Technik und findet auch im Haushalt täglich Einsatz (elektrische Zahnbürste, etc.). Der Nachteil der induktiven Übertragung ist die Dimensionierung des Systems bei größeren übertragenen Leistungen: So lässt sich eine konventionelle Steckverbindung auch bei größerer Leistungsübertragung kompakt und günstig herstellen, bei einem induktiven System dagegen nur geringfügig erweitern. Entsprechend sollte die Dimensionierung von Anfang an auf maximalen Leistungsbedarf ausgelegt sein, was bei stark schwankendem Leistungsbedarf zu einem schlechten Wirkungsgrad im Hinblick auf Baugröße und Wirtschaftlichkeit führt.

Um diesen Nachteil bei der Konstruktion von Baumaschinen zu umgehen, entwickelte MTS eine Produktlösung, die die kompakte und zuverlässige kontaktlose Datenübertragung mit einer kontaktbehafteten Leistungsübertragung kombiniert. Das neue System vereinbart so die Vorteile der induktiven und der konjunktiven Übertragung: Die Unabhängigkeit von Umgebungsbedingungen auf der einen Seite und die kompakte Dimensionierung auf der anderen Seite. Wegen der zu vernachlässigenden Verluste lässt sich die neue Lösung mittels Hintereinanderschaltung mehrerer System beliebig kaskadieren.