Präzise und effizient

MTS-Asphaltfräse punktet in Baustellenrandbereichen
Zwei Männer, die in die gleiche Richtung denken: der eine ein lösungsortierter Tief- und Straßenbauer aus Hillesheim an der Eifel, der andere ein patenter Baumaschinenhändler aus Kreuzau bei Düren. Beide setzen angesichts des wachsenden Kostendrucks zunehmend auf automatisierte Arbeitslösungen, die sich in der Praxis bewährt haben. So auch bei Abfräsarbeiten von Asphalt in diffizilen Randbereichen, wie sie das Hillesheimer Neubaugebiet „Lerchenpark“ mit sich brachte.

„Beim Freifräsen von Straßenablaufschächten, Parkbuchten, Baumscheiben und ähnlich schwer zugänglichen Baustellenbereichen haben wir lange Zeit auf Handarbeit gesetzt. In puncto Wendigkeit und Zeitaufwand ließen die selbstfahrenden Fräsen allerdings zu wünschen übrig“, so Horst Michels, Geschäftsführer des gleichnamigen Tiefbauunternehmens. „Die äußerst positiven Erfahrungen, die wir mit einer neuen Anbaufräse in den Baustellenhauptbereichen machten, ließ uns nach einer Möglichkeit suchen, den gleichen Effizienzgrad auch in den Randbereichen umzusetzen.“

Wolfgang Conen vom Baumaschinenhandel B&Z hatte die passende Lösung: die ebenso kleine wie wendige MTS-Anbaufräse, die mittels Adapterplatte an einen mit Schnellwechslersystem ausgestatten 5 Tonnen Bagger angekoppelt wurde. „Die BF 300 schließt eine entscheidende Lücke“, erläutert der findige Händler. „Sie wurde im Gegensatz zu den gängigen Modellen speziell für den Anbau an kleine Bagger konstruiert und ist im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Präzision unschlagbar im Vergleich zu selbstfahrenden Fräsen und Anbaufräsen für Kontaktlader“. Nicht einmal 2 Stunden kostete die wendige MTS-Anbaufräse die Arbeit, die per Hand mindestens zwei Tage braucht. „Damit haben wir uns nicht nur ein Vielfaches an Geld, sondern auch an Zeit gespart. Und Zeit ist im Hinblick auf Termindruck, Baufortschritt und Stillstandszeiten anderer Geräte heutzutage unbezahlbar“, ergänzt Michels.

Doch die MTS-Anbaufräse glänzt noch mit weiteren Vorteilen: Mittels Steuerung über den Baggerarm erlaubt sie in schwierigen Randbereichen ein ebenso exaktes wie effizientes Arbeiten und lässt sich sogar über Hindernisse hinwegschwenken. Dank der ungewöhnlich hohen Präzision entfällt bei geübten Geräteführern außerdem das Nachschneiden. „Bei Herausforderungen, wie sie beispielsweise Gehwege, Bürgersteige und Hofeinfahrten stellen, erleichtern all diese Eigenschaften dem Baustellenpersonal die Arbeit maßgeblich“, lobt der Tiefbauspezialist. „Um den Effizienzgedanken fortzusetzen, will er seine Bagger künftig mit weiteren Anbaugeräten von MTS aufrüsten.“

Die BF 300 ist für hydraulische Bagger mit einer abnehmbaren lmenge von etwa 50 Litern einsetzbar und mit gut 2 Metern pro Minute beim Abfräsen von ca. 3 cm Oberfläche flott unterwegs. Ihre Frästiefe kann auf Beton- und Asphaltflächen stufenlos von 0 bis 100 mm justiert werden. Optional stattet MTS die BF 300 mit einer hydraulischen Tiefeneinstellung, einem Zerstäuber zur Staubbindung und einem Gerotor (für Bagger ohne Schwenkarm) aus, der ein Fräsen quer zur Fahrtrichtung erlaubt. Mehr Infos unter www.MTS-online.de.