Winterliche Straßenschäden kostengünstig beseitigen

MTS-Asphaltfräse erlaubt punktgenaues Arbeiten
Der Winter hat auf bundesdeutschen Straßen seine Spuren hinterlassen und die Schwachstellen im Asphalt deutlich zutage treten lassen. Doch leere Staatskassen haben so viel marodem Charme keine Komplett-Sanierungen mehr entgegenzusetzen. Darum lud ein ambitionierter Straßenbauunternehmer aus dem rheinhessischen Wöllstein kommunale Vertreter zu einer Live-Präsentation innovativer und kostensparender „Asphalt-Kosmetik“ ein.

„Wo man früher teures Geld für die Sanierung kompletter Straßenzüge ausgeben konnte, setzt man heute gezwungenermaßen auf überschaubare Investitionen in kleinere Reparaturmaßnahmen, um die Lebenszeit bestehender Straßen zu verlängern“, erklärt Thorsten Lämmel, Kopf des Wöllsteiner Straßenbauunternehmens, das zur Vor-Ort-Besichtigung geladen hatte. „Da wir uns vor knapp zwei Jahren auf sauber ausgeführte Detailarbeiten spezialisiert haben, wollte ich der Gemeinde am Beispiel der MTS-Asphaltfräse eine kostensparende Lösungsmöglichkeit für Asphaltreparaturarbeiten aufzeigen.“

Hintergrundkulisse der Vor-Ort-Präsentation war das JUWÖ-Poroton-Werk in Wöllstein. Auf dem Lagerplatz vor der Ziegelei hatte der regelmäßige Schwerverkehr seine Spuren hinterlassen. Anstatt die 200 laufenden Meter Rinnsteine im Stück rauszuschneiden und aufzubrechen, fräste Lämmel entlang der Rinnsteine 50 mm tief frei, baute sie aus, versah sie mit einem neuen Unterbau und baute sie im letzten Schritt wieder ein. Der Vorteil: Die Tragschicht des angrenzenden Asphalts blieb unversehrt und neue Rinnsteine können wieder sauber und auf Straßenniveau eingebaut werden.

„Für sorgfältige Detailarbeiten wie diese ist schweres Geschütz eher hinderlich als nützlich – allein wegen der nötigen Straßenabsperrungen. Die BF300-Asphaltfräse der Firma MTS dagegen arbeitet exakt und auf den Punkt genau und erlaubt auch das stückweise Abarbeiten von punktuellen Bauabschnitten“, lobt Thorsten Lämmel. „Sie ist als kleines Anbaugerät jederzeit vor Ort verfügbar und macht dank Wassertank überdies unabhängig von Hydranten und sonstigen Wasseranschlüssen.“ Hinzu kommt, dass die Qualität des Fräsguts bei Bedarf einen späteren Wiedereinbau erlaubt.

Die praxisnahe Präsentation der MTS-Asphaltfräse überzeugte auch Ortsbürgermeisterin Müller und Bauabteilungsleiter Schäfer. Beide zeigten sich an der vorgestellten Technik ausdrücklich interessiert und bestätigten deren Eignung für kleinräumige Reparaturstellen in Asphaltflächen. „Mir ging es einfach darum zu zeigen, was machbar ist“, meint der Wöllsteiner Straßenbauer bescheiden. „Denn rausreißen kann jeder, aber punktgenau und kostensparend arbeiten eben nicht.“