MTS auf der bauma

Teilautomatisierung als kreative Überlebensstrategie
Mit einem X3-Hochfrequenzverdichter, einem R9-Drehwerk und einer mit Wassertank und Rotator bestückten Anbaufräse betritt die auf Automatisierung im Tief- und Straßenbau spezialisierte MTS Gesellschaft für Maschinentechnik und Sonderbauten mbH den diesjährigen bauma-Laufsteg. Dank dieser und anderer Produktinnovationen behauptet sich der Hayinger Automatisierungsspezialist bereits seit Jahren als Marktführer für vollhydraulische Anbauverdichter und anerkannter Spezialist für Automatisierungsstrategien. Hauptanliegen der vom vollhydraulischen Wechsler über die Asphaltfräse bis zum Bindemittelstreuer reichenden Produktpalette ist es, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Arbeitsabläufen auf Baustellen zu optimieren, um Bauunternehmen angesichts des zunehmenden Kostendrucks das Überleben zu sichern.

Weil im Mittelpunkt jeder richtig verstandenen Teilautomatisierung der Mensch steht, hat MTS parallel zu seiner Produktpalette ein praxisnahes und bezahlbares Seminarangebot aufgebaut, das auch in diesem Jahr wieder um neue Themenmodule wie „Bauvertragsrecht“ und „GPS-Steuerung für Bagger“ aufgestockt wird (mehr Infos dazu unter www.MTS-akademie.de).

Dass die beschriebene Unternehmensausrichtung den Marktbedarf trifft, beweist das Umsatzplus des letzten Jahres. Die gut 14 Prozent Umsatzsteigerung verdankt sein Unternehmen aber auch der Qualität von Produkten und Service, ist MTS-Geschäftsführer Rainer Schrode überzeugt.

bauma-PRODUKTNEUHEITEN
Immer im grünen Bereich: X3-Hochfrequenzverdichter Mit seiner neuesten Generation von Anbauverdichtern revolutioniert MTS ein weiteres Mal die Leistungsstandards herkömmlicher Bodenverdichtung. Das Geheimnis der vorgestellten Hochfrequenzverdichter heißt „X3“. Dank dieser neuen Schaltstufe lassen sich Frequenz- und Schlagkrafteinstellungen der vollhydraulischen Anbaugeräte jetzt auch an die spezifischen Verdichtungsanforderungen von erschütterungssensiblen Regionen sowie von rolligen und kiessandigen Böden optimal anpassen.

Die jüngste Produktentwicklung aus dem Hause MTS komplettiert die bereits in der X2-Serie umgesetzte Variabilität der Schlagkraft bei gleicher Frequenz um die Option, auch die Frequenz bis auf 60 Hz nachzujustieren und den konkreten Verdichtungsanforderungen entsprechend zwischen X1, X2 und X3 zu schalten. Eine am Verdichter montierte Frequenzanzeige gibt dem Geräteführer dabei stets direkten Aufschluss, ob er seinen Verdichter „im grünen Bereich“ fährt. Ausgangspunkt der Weiterentwicklung waren Frequenzanforderungen, wie sie beispielsweise innerstädtische Bereiche stellen, wo sich das Risiko von Resonanzeffekten nur über den Einsatz deutlich höherer Frequenzen vermeiden lässt.

Unerreicht in puncto Stabilität: R9-Drehwerk Eine weitere MTS-Produktinnovation ist das R9-Drehwerk. Es erleichtert das exakte Positionieren an schwer zugänglichen Stellen und überzeugt durch Robustheit, Stabilität und Drehkraft sowie eine endlose Dreheinrichtung und einen einzigartigen Komfort im Handling. Im Gegensatz zu seinen Vorgängermodellen erlaubt das extrem hohe Haltemoment (19.000 Nm) außerdem eine bessere Führung und einen punktgenauen Einsatz.

Maximale Flexiblität im Einsatz: MTS-Anbaufräse Auch mit der Weiterentwicklung seiner Asphalt- und Betonfräse schließt MTS eine entscheidende Marktlücke: Das kleine Anbaugerät ist im Hinblick auf Wendigkeit, Wirtschaftlichkeit und Präzision unschlagbar im Vergleich zu selbstfahrenden Fräsen oder handgeführten Asphaltschneidegeräten. Der robuste Rotator erlaubt dem Geräteführer ein Fräsen und Schneiden auf allen Ebenen, während das optionale Wasserfass unabhängig von Hydranten und sonstigen Wasseranschlüssen macht.