MTS-Asphaltfräse mit R9-Drehwerk

Stark auf allen Ebenen

„Saubere Schnittkanten, hochwertiges Fräsgut, guter Fräsfortschritt bei größeren Frästiefen und maximale Flexibilität im Einsatz“ – so fasst Tiefbauer Günther Hasenmaier die Kriterien zusammen, die für ihn bei der Auswahl seiner Anbaufräse ausschlaggebend waren. Nach 12 Monaten Einsatz der BF600 ist der schwäbische Bauunternehmer rundum überzeugt: Das wendige Anbaugerät der Firma MTS erspart ihm hohe Deponiegebühren und dient vor allem bei kleineren Flickarbeiten, die schnell erledigt werden müssen oder eine besondere Wendigkeit der Fräse verlangen. Besonders beeindruckt ist Hasenmaier von der Wendigkeit des mit Drehwerk und Wassertank bestückten Geräts.

„Wenn wir die Fräse entlang von Kabelgräben ziehen müssen, können wir nicht immer baggermittig auf dem Graben stehen“, erklärt Hasenmaier die ursprüngliche Problemstellung. Er suchte darum ein Gerät, bei dem sich die Fräsrichtung stufenlos nachjustieren lässt. „Beispielsweise ging es kürzlich um Reperaturarbeiten an einer Asphaltdeckschicht, die über die ganze Breite saniert werden sollte. Wir mussten an einer Stelle ansetzen, an der die Deckschicht noch intakt war und zur Seite hin auf eine Breite von 3 m bis auf 4 cm Tiefe keilförmig runterfräsen.“ Die anfängliche Skepsis wich der Begeisterung und noch immer staunt er, zu welchen Meisterleistungen es fähige Geräteführer es bei diesen und ähnlichen Herausforderungen bringen.

Wirtschaftlich besonders lohnend ist der Einsatz der BF600 laut Hasenmaier vor allem bei Kabelgräben: „Da passt die Breite von der Fräse perfekt, denn die 10 bis 15 cm Überbreite braucht man immer, um später nicht nachschneiden zu müssen.“ Geschickt findet er vor diesem Hintergrund auch die Handlichkeit des Anbaugeräts: „Es ist leicht zu transportieren und dank Schnellwechslersystem immer griffbereit. So können unsere Geräteführer von der Fahrerkabine aus schnell und einfach zwischen Fräse und Löffel wechseln und Kanalgräben abwechselnd fräsen und ausheben.“

Ähnlich interessant ist aus seiner Sicht das hochwertige Fräsgut, das mit Schotter vermischt als Verfüllmaterial an Ort und Stelle wieder eingebaut werden kann und ihm so Deponie- und Transportgebühren spart. „Und selbst dort, wo besondere Gegebenheiten einen Abtransport trotzdem nötig machen, fallen die Kosten für sauber gefrästes Material günstiger aus. Unterm Strich ist Hasemaier so zufrieden, dass er zum Zweck der weiteren Automatisierung über den Kauf einer Rüttelplatte nachdenkt.