Neu: R9- und R6-Drehwerk

Maximale Selbsthemmung, robuste Bauweise und komfortables Handling

Kunden kaufen Lösungen und keine Produkte. Das beweist der jüngste Markterfolg des neuen R9-Drehwerks der MTS Gesellschaft für Maschinentechnik und Sonderbauten mbH. Mit seinem innovativen Schneckengetriebe gelang es dem Hayinger Automatisierungsspezialisten die typischen Schwachstellen marktüblicher Drehwerke durch ein innovatives Antriebskonzept auszumerzen: Das über 360° rotierbare R9-Drehwerk erleichtert das exakte Positionieren an schwer zugänglichen Stellen und verhindert dank seiner maximalen Selbsthemmung das Wegdrehen des Anbaugeräts. Ergänzend dazu garantiert eine ebenso robuste wie einfache Bauweise auch bei besonderen Herausforderungen höchste Stabilität und einen soliden Antrieb im Straßen- und Tiefbaueinsatz. Die großen Hydraulikanschlüsse des robusten Drehwerks lassen überdies einen Ladefluss von bis zu 400 l/min zu.

Leitgedanke der Drehwerk-Entwicklung war ein innovatives Antriebskonzept. So punktet die Hayinger Produktioninnovation mit einem Haltemoment von 9000 Nm und einem cleveren Baukastenprinzip, das ein einfaches Zerlegen des Getriebes erlaubt und in punkto Bauteile Herstellerunabhängigkeit garantiert. Positiv erweist sich das hohe Moment des Schneckentriebes nicht nur beim Thema Selbsthemmung, sondern auch bei der Bankettverdichtung, da es ein Ausrichten der Anbauverdichter auch unter Belastung ermöglicht. Das R9-Drehwerk besticht außerdem durch seine abnehmbare Drehdurchführung. Ein Rückschlagventil vermeidet Schäden an der Drehdurchführung und eine Durchgangsbohrung stellt die Stromversorgung an den Anbaugeräten sicher.

„Der Erfolg hat uns Recht gegeben“, meint MTS-Geschäftsführer Rainer Schrode rückblickend: Das rechtzeitig zur bauma zur Marktreife gebrachte Novum schlug ein wie eine Bombe: „Im letzten Jahr haben wir aus dem Stand heraus knapp 80 Prozent unserer Verdichter mit dem neuen Drehwerk verkauft. Der vergleichsweise geringe Aufpreis zahlt sich bei dem Mehrnutzen einfach schon nach kurzer Zeit aus. Fast täglich erreichen uns Anfragen und immer neue Kundenwünsche.“ So hat der Automatisierungsspezialist dem R9 schon nach einem halben Jahr einen „kleinen Bruder“ zur Seite gestellt: Das R6 komplettiert das Angebot dahingehend, dass nun auch kleinere Verdichtermodelle (V4 - V6) und die beiden kleinen MTS-Anbaufräsen (AF300 und AF400) passend ausgestattet werden können. Um seine Drehwerke exakt auf seine hohen Ansprüche hin konzipieren zu können, richtete MTS einen eigenen CNC-Arbeitsplatz in seinen Werkstatthallen ein, an dem seit Produktionsbeginn Hochbetrieb herrscht. „Wir haben bereits weitere Produktentwicklungen in Planung und möchten künftig möglichst durchgängig die Palette an Anbaugeräten bedienen.