Neuer MTS-Rohrschiebeadapter fügt Rohre von DN1200-DN1500

Gut die Hälfte an Zeit sparte der hydraulische Rohrschiebeadapter von MTS der Carl Heuchel GmbH & Co KG bei der Verlegung von gut 800 m Kanalrohrleitungen (DIN 200, 300, 400 und 1500). Um die gleiche Zeitersparnis beim Verlegen von DN 1500er Stahlbetonrohren zu erzielen, ließ Bauleiter Lutz das Gerät durch MTS aufrüsten. Die Bilanz im Praxistest: Die Erwartungen von Bauleiter, Bauherr und Ingenieurbüro wurden auf ganzer Linie erfüllt - von dem Plus an Sicherheit im Graben bis hin zur erhofften Effizienzsteigerung.“

Eine Lösung, die sich gut in den Bauablauf integrieren lässt
Bauleiter Lutz ist stets auf der Suche nach innovativen Produktlösungen für die Herausforderungen auf seinen Baustellen. So stöberte er auf der letzten BAUMA den hydraulischen Rohrschiebeadapter von MTS auf und zog den GeräteJoker aus dem Ärmel, als es bei der Baustellenplanung um Alternativen zu einem Greifzug ging: „Der Einsatz vom Greifzügen ist umständlich und zeitaufwändig und erfordert immer einen zusätzlichen Mann im Graben“, erklärt Lutz den Ausgangspunkt seiner Gedanken. „Darum suchte ich nach einer Lösung, die sich gut in den Bauablauf integrieren lässt und den geltenden Richtlinien entspricht. Der MTS-Rohrschiebeadapter war vor diesem Hintergrund die perfekte Lösung, wie auch der anschließende Praxistest bewiesen hat.“

Ein Seitenarm bringt die nötigen Fügekräfte mittig auf das Rohr
Als routinierter Quer- und Weiterdenker wollte Lutz sich mit dem Erfolg bei den Standardrohren aber nicht zufrieden geben und ließ deshalb MTS-Konstruktionsleiter Frank Edmaier eine spezifische Lösung für Großrohre nach seinen Anforderungen entwickeln: „Das Problem: Mit dem kleinen Rohrschiebeadapter ließen sich die großen DN 1500er Stahlbetonrohre nicht zusammendrücken, da die enorm hohen Fügekräfte nicht über einen Punkt am Rohrscheitel eingeleitet werden konnten. Beschädigungen der Muffe wären unabdingbar gewesen. Die Lösung: Ein beidseitiger Seitenarm, der die nötigen Fügekraft an zwei seitlichen Punkten mittig auf das Rohr bringt. Bei dieser Lösung hat der Baugeräteführer außerdem den Vorteil einer freien Sicht auf das zu fügende Rohr.“

Die Zeitersparnis unterm Strich liegt bei rund 50 Prozent
Ergebnis der gemeinsamen Gedankenanstrengungen ist eine solide Erweiterung des Rohrschiebeadapters, mittels derer sich nun auch die großen Rohre normgerecht fügen lassen. Die Zeitersparnis unterm Strich liegt bei rund 50 Prozent. Dank Einsatz des neuen Rohrschiebeadapters kostete Lutz die Verlegung der 165 m Stahlbetonrohre DN 1500 für den Stauraumkanal so gerade einmal 5 Tage Arbeit. Auch Bauherr und Ingenieurbüro fanden die Erweiterung ‚genial‘. „Vor allem im Zusammenspiel mit den anderen MTS-Geräten ist der neue Rohrschiebeadapter eine super Lösung“, meint der findige Bauleiter, und erhofft sich auch für die Zukunft viele innovative Ideen und Lösungen im Kanalbau, die eine weitere Zeitersparnis im Zuge der Automatisierung von Bauabläufen bewirken.