Zeit zum Umdenken

MTS baut Vertrieb in Richtung Polen aus
MTS macht einen weiteren Schritt über den deutschsprachigen Tellerrand in Richtung Polen: Gemeinsam mit einem Baumaschinenhändler und einem Tiefbauer aus Bialystok will das Hayinger Maschinenbauunternehmen nun auch der polnischen Bauwirtschaft den Weg in Richtung Automatisierung ebnen. Zum Auftakt der Vertriebspartnerschaft waren die Polen letzte Woche zum Kennenlernen in Hayingen. Beide Seiten sind sich beim Abschied einig: „Wer nachhaltig einen Markt aufbauen will, muss Lösungen verkaufen und nicht nur Maschinen.“

Die EU-Kommission bezeichnet Polen als eines der wachstumsstärksten Mitgliedstaaten, MTS-Geschäftsführer Rainer Schrode als spannendes Vertriebsgebiet: „Denn Automatisierung ist auch bei niedrigen Lohnkosten rentabel und Aufträge gibt es dank EU-Förderung genug.“ Tomek Tajak, Inhaber des polnischen Baumaschinhandelsunternehmen BUDOZER sp. z o.o. und einer der beiden künftigen MTS-Partner, bestätigt: „Bei uns wird fleißig investiert. Wie fast überall herrscht aber ein erbitterter Preiskampf, in dem nicht selten große Bauunternehmen aus anderen Mitgliedstaaten über polnische Subunternehmer die Preise drücken.“ Sein Kompagnon Jacek Drabent ergänzt: „Also höchste Zeit zum Umdenken. Schließlich wollen wir uns und unseren Kunden das wirtschaftliche Überleben sichern.“ Jacek Drabent ist Miteigentümer von BUDOZER sp. z o.o. und Inhaber einer separaten Kanalbaufirma, auf deren Baustellen er die Einsatzvorteile von MTS-Geräten künftigen Kunden anschaulich demonstrieren will.

„In Sachen Automatisierung sind wir hierzulande echte Pioniere“, erklärt Tomek Tajak: „Schon das Wissen um vollhydraulische Schnellwechsler ist hierzulande noch wenig verbreitet. Und Hersteller von entsprechenden Baumaschinen gibt es in Polen nicht, weil das Bewusstsein hier noch ein ganz anderes ist.“ Aus Neugier auf neue Tiefbautechnologien reiste er darum nach Deutschland und besuchte die bauma. Zurück kam er mit einer Komplettausstattung von MTS. „Wenn wir uns im Wettbewerb behaupten wollen, müssen wir aufrüsten. Denn der Schritt in Richtung Zukunft ist ohnehin längst überfällig.“

Es wird wohl Frühjahr werden, bis wir alle Möglichkeiten der Maschinen kennen und die Umsetzbarkeit im Hinblick auf die hierzulande geltenden Normen und Richtlinien geprüft haben, schätzt Jacek Drabent. „Aber so haben wir Zeit, das nötige Knowhow aufzubauen und einen professionellen Service abbilden zu können. Das wiederum ist aus unserer Sicht die nötige Basis, um später nicht nur Maschinen, sondern Lösungen verkaufen zu können. Und nur so kann Umdenken wirklich funktionieren.“

So sieht man auf Drabents Baustellen bereits ab März 2017 drei Bagger Schnellwechsler, vier MTS-Anbauverdichter, ein MTS-Bindemittelstreuer, ein MTS-Schaufelseparator und ein MTS-Rohrschiebeadapter im Dauereinsatz. „Das Beste“, findet Tomek Tajak: „Wir gewinnen bei diesem Einsatz nicht nur Handlungssicherheit, sondern auch neugierige Kunden.“ So ist auch schon die erste Bestellung eines Schnellwechslers und eines Anbauverdichters ohne weiteres Zutun eingegangen. Weitere stehen in Aussicht. Und die erste polnische Messe mit Live-Demonstrationen von MTS-Geräten soll im April starten.

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